Florian Echzell 1-45 / LF 16-TS

lf16ts_01 Das Löschgruppenfahrzeug 16 mit Tragkraftspritze (kurz: LF 16-TS) war vor allem in den 1970er ein weit verbreitetes Löschfahrzeug. Nahezu alle Fahrzeuge wurden vom Bund für den erweiterten Katastrophenschutz beschafft. Ende der 1990er Jahre wurde erwogen, die Norm im Rahmen der Typenreduzierung zurück zu ziehen. Man entschloss sich dann aber das Fahrzeug als Löschgruppenfahrzeug für den Katastrophenschutz aufrecht zu erhalten. Es wurde nun aber durch das LF-KatS ersetzt.Das LF 16-TS verfügt über keinen eigenen Löschwasservorrat, jedoch 120 Liter Schaummittel und 9 kg Löschpulver. Seine Feuerlöschkreiselpumpe fördert mindestens 1.600 Liter pro Minute bei 8 bar Ausgangsdruck und seine Tragkraftspritze 800 Liter bei 8 bar. Vielerorts wurde das Fahrzeug jedoch mit einer leistungsstärkeren Feuerlöschkreiselpumpe, die 2.400 Liter pro Minute bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe fördert, und Tragkraftspritze, die 1.600 Liter pro Minute bei 8 bar und 3 Meter geodätischer Saughöhe fördert, ausgerüstet. Seine Ausrüstung war primär für die Brandbekämpfung und Löschwasserförderung ausgelegt - in Hamburg wurden die LF 16-TS zusätzliche für technische Unfallhilfe ausgerüstet und tragen dann die Bezeichnung LF 16-TH. Das LF 16-TS verfügte über einen Allradantrieb und hatte eine zulässige Gesamtmasse von 9 Tonnen.

Oberer Text: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6schgruppenfahrzeug

 

Hersteller/Typ: Iveco Magirus 130D9
Baujahr:
1984
Leistung:
160 PS Diesel
Besatzung:
9 Personen 1/8
Beladung:
Rettungsplattform, Tragkraftspritze 8/8,
insgesamt 2000 Meter B-Schläuche, I-Sauger,
100 Liter Schaummittel, Ölbindemittel (Straße & Gewässer), Rüstholz

 

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